Bauernregeln

Volkssprüche über das Wetter

Bauernregel Dienstag 1. Januar 2008

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Sor Juana Inés de la Cruz

Einer Frau ist es gelungen
all den Weisen von Ägypten
zu beweisen, daß Erkenntniskraft
nicht bedingt ist durchs Geschlecht
Triumph, Triumph!

 

Ein Wunder, ja ein Mirakel.
Aber nicht, daß sie obsiegte
war das Wunder, sondern daß
die Männer sich vor ihr beugten.
Triumph, Triumph!

 

Sie forscht, diskutiert und lehrt,
tätig im Dienste der Kirche,
weil er, der ihr den Verstand gab,
nicht will, daß sie nichts erkenne.
Triumph, Triumph!

 

(Sor Juana, zu Ehren der Hl. Katharina)

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Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Kanada und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.

 

Hans Christian Andersen

Zwölf mit der Post

Es war eine schneidende Kälte, sternenheller Himmel, kein Lüftchen regte sich.

‘Bums!’ Da wurde ein alter Topf an die Haustüre des Nachbars geworfen. ‘Puff, paff!’ Dort knallte die Büchse; man begrüßte das neue Jahr. Es war Neujahrsnacht! Jetzt schlug die Turmuhr zwölf!

‘Trateratra!’ Die Post kam angefahren. Der große Postwagen hielt vor dem Stadttore an. Er brachte zwölf Personen mit, alle Plätze waren besetzt.

»Hurra! Hurra! Hoch!« sangen die Leute in den Häusern der Stadt, wo die Neujahrsnacht gefeiert wurde und man sich beim zwölften Schlage mit dem gefüllten Glase erhob, um das neue Jahr leben zu lassen.

»Prost Neujahr!« hieß es, »ein schönes Weib! Viel Geld! Keinen Ärger und Verdruß!«

Das wünschte man sich gegenseitig, und darauf stieß man mit den Gläsern an, daß es klang und sang – und vor dem Stadttore hielt der Postwagen mit den fremden Gästen, den zwölf Reisenden.

Und wer waren diese Fremden? Jeder von ihnen führte seinen Reisepaß und sein Gepäck bei sich; ja, sie brachten sogar Geschenke für mich und dich und alle Menschen des Städtchens mit. Wer waren sie, was wollten sie, und was brachten sie?

»Guten Morgen!« riefen sie der Schildwache am Eingange des Stadttores zu.

»Guten Morgen!« antwortete diese, denn die Uhr hatte ja zwölf geschlagen.

»Ihr Name? Ihr Stand?« fragte die Schildwache den von ihnen, der zuerst aus dem Wagen stieg.

»Sehen Sie selbst im Passe nach«, antwortete der Mann. »Ich bin ich!« Und es war auch ein ganzer Kerl, angetan mit Bärenpelz und Pelzstiefeln. »Ich bin der Mann, in den sehr viele Leute ihre Hoffnung setzen. Komm morgen zu mir; ich gebe dir ein Neujahrsgeschenk! Ich werfe Groschen und Taler unter die Leute, ja ich gebe auch Bälle, volle einunddreißig Bälle, mehr Nächte kann ich aber nicht daraufgehen lassen. Meine Schiffe sind eingefroren, aber in meinem Arbeitsraum ist es warm und gemütlich. Ich bin Kaufmann, heiße Januar und führe nur Rechnungen bei mir.«

Nun stieg der zweite aus, der war ein Bruder Lustig; er war Schauspieldirektor, Direktor der Maskenbälle und aller Vergnügungen, die man sich nur denken kann. Sein Gepäck bestand aus einer großen Tonne.

»Aus der Tonne«, sagte er, »wollen wir zur Fastnachtszeit die Katze herausjagen. Ich werde euch schon Vergnügen bereiten und mir auch; alle Tage lustig! Ich habe nicht gerade lange zu leben; von der ganzen Familie die kürzeste Zeit; ich werde nämlich nur achtundzwanzig Tage alt. Bisweilen schalten sie mir zwar auch noch einen Tag ein – aber das kümmert mich wenig, hurra!«

»Sie dürfen nicht so schreien!« sagte die Schildwache.

»Ei was, freilich darf ich schreien«, rief der Mann, »ich bin Prinz Karneval und reise unter dem Namen Februarius.«

Jetzt stieg der dritte aus; er sah wie das leibhaftige Fasten aus, aber er trug die Nase hoch, denn er war verwandt mit den ‘vierzig Rittern’ und war Wetterprophet. Allein das ist kein fettes Amt, und deshalb pries er auch die Fasten. In einem Knopfloche trug er auch ein Sträußchen Veilchen, auch diese waren sehr klein.

»März! März!« rief der vierte ihm nach und schlug ihn auf die Schulter; »riechst du nichts? Geschwind in die Wachstube hinein, dort trinken sie Punsch, deinen Leib- und Labetrunk; ich rieche es schon hier außen. Marsch, Herr Martius!« – Aber es war nicht wahr, der wollte ihn nur den Einfluß seines Namens fühlen lassen, ihn in den April schicken; denn damit begann der vierte seinen Lebenslauf in der Stadt. Er sah überhaupt sehr flott aus; arbeiten tat er nur sehr wenig; desto mehr aber machte er Feiertage. »Wenn es nur etwas beständiger in der Welt wäre«, sagte er; »aber bald ist man gut, bald schlecht gelaunt, je nach Verhältnissen; bald Regen, bald Sonnenschein; ein- und ausziehen! Ich bin auch so eine Art Wohnungsvermietunternehmer, ich kann lachen und weinen, je nach Umständen! Im Koffer hier habe ich Sommergarderobe, aber es würde sehr töricht sein, sie anzuziehen. Hier bin ich nun! Sonntags geh’ ich in Schuhen und weißseidenen Strümpfen und mit Muff spazieren.«

Nach ihm stieg eine Dame aus dem Wagen. Fräulein Mai nannte sie sich. Sie trug einen Sommermantel und Überschuhe, ein lindenblattartiges Kleid, Anemonen im Haare, und dazu duftete sie dermaßen nach Waldmeister, daß die Schildwache niesen mußte. »Zur Gesundheit und Gottes Segen!« sagte sie, das war ihr Gruß. Wie sie niedlich war! Und Sängerin war sie, nicht Theatersängerin, auch nicht Bänkelsängerin, nein, Sängerin des Waldes; – den frischen, grünen Wald durchstreifte sie und sang dort zu ihrem eigenen Vergnügen.

»Jetzt kommt die junge Frau!« riefen die drinnen im Wagen, und aus stieg die junge Frau, fein, stolz und niedlich. Man sah es ihr an, daß sie, Frau Juni, von faulen Siebenschläfern bedient zu werden gewohnt war. Am längsten Tage des Jahres gab sie große Gesellschaft, damit die Gäste Zeit haben möchten, die vielen Gerichte der Tafel zu verzehren. Sie hatte zwar ihren eigenen Wagen; allein sie reiste dennoch mit der Post wie die andern, weil sie zeigen wollte, daß sie nicht hochmütig sei. Aber ohne Begleitung war sie nicht; ihr jüngerer Bruder Julius war bei ihr.

Er war ein wohlgenährter Bursche, sommerlich angekleidet und mit Panamahut. Er führte nur wenig Gepäck bei sich, weil dies bei großer Hitze zu beschwerlich sei; deshalb hatte er sich nur mit einer Schwimmhose versehen, und dies ist nicht viel.

Darauf kam die Mutter selbst, Madame August, Obsthändlerin en gros, Besitzerin einer Menge Fischteiche, sie war dick und heiß, faßte selbst überall an, trug eigenhändig den Arbeitern Bier auf das Feld hinaus. »Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen!« sagte sie, »das steht in der Bibel. Hinterdrein kommen die Spazierfahrten, Tanz und Spiel und die Erntefeste!« Sie war eine tüchtige Hausfrau.

Nach ihr stieg wieder ein Mann aus der Kutsche, ein Maler, Herr Koloriermeister September; der mußte den Wald bekommen; die Blätter mußten Farbe wechseln, aber wie schön; wenn er es wollte, schillerte der Wald bald in Rot, Gelb oder Braun. Der Meister pfiff wie der schwarze Star, war ein flinker Arbeiter und wand die blaugrüne Hopfenranke um seinen Bierkrug. Das putzte den Krug, und für Ausputz hatte er gerade Sinn. Da stand er nun mit seinem Farbentopfe, der war sein ganzes Gepäck!

Ihm folgte der Gutsbesitzer, der an den Saatmonat, an das Pflügen und Beackern des Bodens, auch an die Jagdvergnügungen dachte; Herr Oktober führte Hund und Büchse mit sich, hatte Nüsse in seiner Jagdtasche – ‘knick, knack!’ Er hatte viel Reisegut bei sich, sogar einen englischen Pflug; er sprach von der Landwirtschaft; aber vor lauter Husten und Stöhnen seines Nachbars vernahm man nicht viel davon. –

Der November war es, der so hustete, während er ausstieg. Er war sehr mit Schnupfen behaftet; er putzte sich fortwährend die Nase, und doch, sagte er, müsse er die Dienstmädchen begleiten und sie in ihre neuen Winterdienste einführen; die Erkältung, meinte er, verliere sich schon wieder, wenn er ans Holzmachen ginge, und Holz müsse er sägen und spalten; denn er sei Sägemeister der Holzmacherinnung.

Endlich kam der letzte Reisende zum Vorschein, das alte Mütterchen Dezember mit der Feuerkiepe; die Alte fror, aber ihre Augen strahlten wie zwei helle Sterne. Sie trug einen Blumentopf auf dem Arme, in dem ein kleiner Tannenbaum eingepflanzt war. »Den Baum will ich hegen und pflegen, damit er gedeihe und groß werde bis zum Weihnachtsabend, vom Fußboden bis an die Decke reiche und emporschieße mit flammenden Lichtern, goldenen Äpfeln und ausgeschnittenen Figürchen. Die Feuerkiepe wärmt wie ein Ofen; ich hole das Märchenbuch aus der Tasche und lese laut aus ihm vor, daß alle Kinder im Zimmer still, die Figürchen an dem Baume aber lebendig werden und der kleine Engel von Wachs auf der äußersten Spitze die Flittergoldflügel ausbreitet, herabfliegt vom grünen Sitze und klein und groß im Zimmer küßt, ja, auch die armen Kinder küßt, die draußen auf dem Flure und auf der Straße stehen und das Weihnachtslied von dem Bethlehemsgestirne singen.«

»So! Jetzt kann die Kutsche abfahren«, sagte die Schildwache, »wir haben sie alle zwölf. Der Beiwagen mag vorfahren!«

»Laß doch erst die zwölf zu mir herein!« sprach der Wachhabende, »einen nach dem andern! Die Pässe behalte ich hier; sie gelten jeder einen Monat; wenn der verstrichen ist, werde ich das Verhalten auf dem Passe bescheinigen. Herr Januar, belieben Sie näher zu treten.«

Und Herr Januar trat näher.

Wenn ein Jahr verstrichen ist, werde ich dir sagen, was die zwölf uns allen gebracht haben. Jetzt weiß ich es noch nicht, und sie wissen es wohl selbst nicht – denn es ist eine seltsam unruhige Zeit, in der wir leben.

© Projekt Gutenberg

Neujahr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Neujahr bzw. der Neujahrstag ist der erste Tag des Kalenderjahres. In nahezu allen Kulturen, jedoch mit teils sehr unterschiedlichen Zeitrechnungen und damit auch Kalendern, ist mit dem Neujahr ein Neujahrsfest verbunden, welches in der Folge auch zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert wird:

 

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Neujahr im westlichen Kulturraum

Im westlichen Kulturraum war der 1. Januar als Termin für den Jahresanfang seit dem Mittelalter weit verbreitet. Unabhängig davon gab und gibt es in unterschiedlichen Regionen und Zeiten andere Daten und darüber hinaus wurden in denselben geographischen Gebieten mitunter verschiedene Neujahrstermine gleichzeitig verwendet.

Im Jahre 153 v. Chr. verlegten die Römer nach ihrem Kalender den Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar, auf den Tag des Amtsantrittes der Konsuln. Sie benannten die Jahre ja auch nach den Amtszeiten dieser Konsuln. Damit verloren auch die Zählmonate (September, soviel wie siebter, Oktober, der achte, November, der neunte, Dezember, der zehnte) ihre entsprechenden Positionen.

Bis zur Festsetzung des Neujahrstages im Jahr 1691 durch Papst Innozenz XII. auf den 1. Januar galt in weiten Teilen Europas der 6. Januar als Jahresbeginn.

Brauchtum

Kirchengeschichte

Schon vor 700 war es in Rom üblich gewesen, den 1. Januar als ein Mariengedenkfest zu feiern: Natale sanctae Mariae. Durch die Übernahme der byzantinischen Feste Verkündigung Mariens (siehe Verkündigung des Herrn am 25. März) und Himmelfahrt Mariens (siehe Mariä Aufnahme in den Himmel am 15. August) verlor der Gedenktag an Bedeutung und der Oktavtag von Weihnachten rückte wieder in den Vordergrund: seit dem 13./14. Jahrhundert feierte die katholische Kirche den 1. Januar unter dem Titel Fest der Beschneidung des Herrn und Oktav von Weihnachten. Das Zweite Vatikanische Konzil von 1962 hat das Fest der Beschneidung aufgehoben und die Kalenderreform von 1969 gab der katholischen Kirche das historische Marienfest zurück: es wird nun das Hochfest der Gottesmutter Maria begangen und dabei der Namengebung Jesu gedacht. In zeitgenössischen Kalendern können sich daher am 1. Januar die folgenden Eintragungen befinden: Neujahr, Oktavtag von Weihnachten, Namensgebung des Herrn, Hochfest der Gottesmutter Maria.

Eine historische Quelle für das Fest der Beschneidung des Herrn steht in der Bibel bei Lukas Kapitel 2 Vers 21: Und als acht Tage um waren und man das Kinde beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus…

Allgemein

Heute gehören in vielen Ländern Feuerwerk und Böllerschießen zu Silvester ebenso zum Jahreswechsel, wie Glück- und Gesundheitswünsche im neuen Jahr.

So wünscht man sich zum Beispiel oft „einen guten Rutsch“ ins neue Jahr. Dies hat jedoch vermutlich nichts mit „rutschen“ zu tun, sondern könnte auf hebräisch „rosch“ ‘Kopf, Anfang’ zurückgehen.

In manchen Regionen ist auch der eng mit den Medien und der Regionalpolitik verknüpfte Brauch des Neujahrsbabys zu finden. Große Kultur- und Sinfonieorchester veranstalten an Neujahr oft ein Neujahrskonzert.

Neujahrstermine

Feste Termine

  • 1. Januar
    • Römisches Reich ab 153 v. Chr.
    • Deutschland: Stadt Frankfurt am Main, Kurmainz seit 13. Jhdt., Meißen und Thüringen, Fürstbistum Münster ab 14. Jhdt., Augsburg 15. Jhdt., allgemein in Deutschland im Verlauf des 16. Jhdt.
    • In Japan wurde der Neujahrstermin (siehe japanisches Neujahrsfest) 1873 auf dieses Datum festgelegt.
  • 14. Januar
    • ziviles orthodoxes Neujahr (= 1. Januar nach dem julianischen Kalender); vgl. unten 14. September
  • 21. März (Frühlingsanfang)
    • Im Bahai-Kalender beginnt das Jahr am 21. März in Gemeinjahren und 20. März in Schaltjahren, der Naw Ruz oder Nouruz genannt wird. Dieser Feiertag wird von den Kurden, im Iran, in Tajikistan, Usbekistan, Kirgisistan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Afghanistan und in der parsischen Gemeinde in Indien gefeiert und geht angeblich auf Zarathustra zurück.
  • 25. März (Mariä Verkündigung); eingeführt von Dionysius Exiguus 525.
    • verbreitet in Deutschland bis ins 13. Jhdt.
    • Florenz in der Renaissance
    • Schottland bis 1600
    • England bis 1752
  • 13.-15. April
  • 14. September
    • kirchliches orthodoxes Neujahr (= 1. September nach julianischem Kalender); vgl. oben 14. Januar
  • 25. Dezember (Weihnachten)
    • verbreitet in Deutschland bis 13. Jhdt.
    • verbreitet in England bis 13. Jhdt.
    • Spanien 14.-16. Jhdt.

Bewegliche Termine

Literatur

  • Hermann Grotefend, Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit. 3. Bände, 1891-1898. Anmerkung: Obwohl im Titel von deutscher Zeitrechnung die Rede ist, stellt der Grotefend einen umfassenden Blick auf sehr viele Zeitrechnungen dar.

Weblinks

Wiktionary

Wiktionary: Neujahr – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

Wikisource

Wikisource: Neujahrsrede 1900 in der Friedrich-Wilhelm-Universität von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff – Quellentexte

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Neujahr

 

Andere Sprachen

 

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Bibliografische Angaben für „Neujahr

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 1 Januar 2008 Verfasst von francisbacon | 2008-01-01 | , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bauernregel

 

Bauernregel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Volkssprüchen in der Landwirtschaft. Für die gleichnamige Schachregel siehe Bauer (Schach).

Bauernregeln sind meist in Reimform gefasste alte Volkssprüche über das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft, z.B. Mai kühl und nass füllt dem Bauer Scheun und Fass.

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauernregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats. Auch der Bezug auf Wetterboten ist weit verbreitet.

Früher war die vorherrschende Lehrmeinung, dass Bauernregeln nur selten richtig liegen. Als man aber Ende des 20. Jahrhunderts begann, sie statistisch zu überprüfen und dabei auf das Entstehungsgebiet der jeweiligen Regel achtete, stellte man fest, dass Bauernregeln als Erfahrungswerte relativ häufig zutreffen. Wie Jörg Kachelmann im Jahr 2004 mehrfach in Fernsehinterviews zu bedenken gab, muss die Entstehungszeit jeder Regel und eine eventuelle Verschiebung des Kalendariums seither in Betracht gezogen werden – denn die Einführung des Gregorianischen Kalenders hat viele alte Bauernregeln „aus dem Tritt gebracht“. Berücksichtige man dies jedoch, seien viele regionale Regeln von erstaunlicher Zuverlässigkeit.

Unter Liste der Bauernregeln sind zahlreiche der bekannteren Bauernregeln aufgeführt.

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Bibliografische Angaben für „Bauernregel

Dienstag, 1 Januar 2008 Verfasst von francisbacon | Willkommen | , , , , , , , , | 1 Kommentar

Frohes Neues Jahr 2008

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geralt bei pixelio.de

Wilhelm Busch

Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

 

Quellenangabe


Wert
type anthology
booktitle Schein und Sein
author Wilhelm Busch
publisher Insel Verlag
address Leipzig
note Insel-Bücherei Nr. 478, vor 1945 erschienen
title Schein und Sein
pages 1
sender gerd.bouillon@t-online.de
firstpub 1909
pfad /wbusch/scheinsn/book.xml

© Projekt Gutenberg

Dienstag, 1 Januar 2008 Verfasst von francisbacon | 2008-01-01, Willkommen | , | Noch keine Kommentare